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Montagsdebatte am 9. Februar 2026: Wirtschaftskrisen als Herausforderung der Demokratie?

Der Blick in die Geschichte zeigt, dass wirtschaftliche Krisen und Unsicherheit an den Börsen allein nicht zwingend in Diktaturen münden. Im Gegenteil, wirtschaftliche Auf- und Abwärtsbewegungen gehören zur freien Marktwirtschaft, dem Wirtschaftssystem der meisten Demokratien und stellen sie nicht notgedrungen vor existentielle Herausforderungen.

Welche Voraussetzungen also müssen gegeben sein, um radikale politische Kräfte zu Nutznießern ökonomischer Krisen werden zu lassen? Wann entstehen Wut und Gegenwehr der Bürger und Bürgerinnen? Ab welchem Punkt werden Gefühle von Ausgrenzung und des „Zukurzkommens“ übermächtig und münden im Hang zu Autoritarismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie als vermeintliche Lösungen für die eigene als Misere wahrgenommene Lebenssituation? Auf welche Art verstärken antidemokratische Kräfte diese Tendenzen, befördern sie oder bringen sie gar erst hervor?

Impuls:
Werner Plumpe – Universität Frankfurt a.M.

Gäste:
Moritz Schularick – Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft
Nicola Fuchs-Schündeln – Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung
Moderation:
Alexander Nützenadel – HU Berlin

Montag, 9. Februar 2026, 18.00 Uhr
Montagsdebatte „Wirtschaftskrisen als Herausforderung der Demokratie?“
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin | Senatssaal | Unter den Linden 6| 10117 Berlin

Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und später auf dem Portal L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung abrufbar sein.